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Hoverbike

PROTES

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Komm, wir fliegen

Mich begeistert Motorradfahren. In meiner Masterarbeit gestaltete ich deshalb das Hoverbike Protes. Ich beobachte beim Motorrad- und Fahrradfahren oft, wie ich die Hände am Griff spüre – nach einigen Kilometern verändert sich die Wahrnehmung – ich spüre nun die Straße unter dem Vorderrad – meine Körperwahrnehmung wurde um das Bike erweitert. Sobald ich mit der Technik „verschmolzen“ bin, beginnt der Fahrspaß. Ziel dieses Projektes war es, ein Motorrad ähnliches Fahrgefühl außerhalb verstopfter Straßen zu erleben. Dabei kombinierte ich innovationen Technologien (2015) und neue technische Standards. Das Ergebnis ist eine bemannte Drohne. Das Fluggerät wird durch den Körpereinsatz, simultan zu einem Segway, gesteuert. Das Helmdisplay kann das Erlebnis durch unterschiedliche Augmented Reality Modi zusätzlich erweitern.

Ideen sichtbar machen

Diese Arbeit war für mich auch die Möglichkeit, ein Projekt nahezu allein mit all meinen Fertigkeiten und Kenntnissen zu entwickeln. Ich liebe Sketchen, mich fasziniert CAD Modelling auf hohem Niveau und ich bin ein verbissener Modellbauer. Also: Volles Rohr! In den Designprozess startete ich mit unzähligen Sektches, viele überprüfte ich direkt im CAD. Der Entwurf kristallisierte sich in vielen Schleifen heraus.

Ideen verwirklichen

Gute Ideen sind gut! Aber gute Ideen sind noch besser, wenn sie in Konzepten, Produkten und Erlebnissen erfahrbar sind! Unterstützt von einem Alias-Modelleur bauten wir Protes als Class A Flächenmodell auf. Das Modell renderte ich in verschiedenen Szenarien realistisch in Autodesk VRED. Dank der Möglichkeiten bei Volkswagen konnte ich kurzerhand ein 1:4 Modell aufbauen.